Simone Heilgendorff

Lebenslauf, lange Version

Simone Heilgendorff studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Psychologie in Freiburg i.Br. (D) und Berlin (Dr. phil., Humboldt Univ. Berlin 2002, Habilitation Universität Salzburg 2019) sowie Bratsche in Zürich, Stuttgart und Ann Arbor (Michigan/USA, Master of Music in Viola Performance 1991).

 

Simone Heilgendorff beschäftigt sich als Wissenschaftlerin und Musikerin seit mehreren Jahren mit barocker Aufführungspraxis und zeitgenössischer (Kunst-)Musik. Sie spielte auf historischen Instrumenten in Ensembles wie Concerto Köln und Akademie für Alte Musik (Berlin) und war Gast bei Ensembles für zeitgenössische Musik wie dem Ensemble Modern und Elision Ensemble (Australien).  Simone Heilgendorff hat für die Datenbank "Virtual Orchestra" (ehemals ISIS) das gesamte Set an Klangbeispielen und erweiterten Spieltechniken auf der Bratsche aufgenommen.

Sie unterrichtet seit mehr als zwanzig Jahren Musikwissenschaft, historisch informierte Aufführungspraxis, Kammermusik und zeitgenössische Musik sowie Konzeptimprovisation an verschiedenen Universitäten, u.a. an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" und an der Universität der Künste in Berlin (D) sowie an der Universität Magdeburg (D), dem American College of Greece (Athen) und als Gastprofessor für Musikwissenschaft von 4/2004 bis 9/2006 an der Universität Potsdam.

 

Von 2006 bis 2018 war sie Mitglied des Beirats des John-Cage-Orgel-Projekts in Halberstadt/Deutschland, und von 2011 bis 2018 war sie Mitglied des Beirats der Oesterreichischen Musikzeitschrift.

Von 1/2007 bis 1/2013 war sie als ordentliche Professorin für Angewandte Musikwissenschaft an der Universität Klagenfurt (A) tätig, baute und leitete das Institut für Musikwissenschaft sowie den Studiengang Angewandte Musikwissenschaft in Kooperation mit dem Kärntner Landeskonservatorium.

Vom 04. bis 09. 2013 war sie Gastprofessorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Detmold/Universität Paderborn (D). Von 10/2013 bis Februar 2014 war sie in gleichwertiger Position an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart (D) tätig.

Seit Juni 2013 arbeitet Simone Heilgendorff als Forscherin und Lehrende an der Universität Salzburg (Österreich). Sie leitete das internationale Forschungsprojekt "Neue Musikfestspiele als Agorai – Ihre Entstehung und Wirkung auf den Warschauer Herbst, Festival d'automne in Paris und Wien Modern nach 1980" am Institut für Musik- und Tanzwissenschaft der Universität Salzburg (A ) von September 2013 bis Dezember 2016 (das Projekt wurde vom Nationalfonds FWF Österreich gefördert). Am 1. Oktober 2014 das neue Programmgebiet  "ConTempOhr. Vermittlung zeitgenössischer Musik – Vermittlung zeitgenössischer Musik" im Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst , eine Kooperation der Universität Salzburg und der Universität Mozarteum Salzburg, startete. Simone ist eine der Gründerinnen und Leiterin von ConTempOhr. Vermittlung zeitgenössischer Musik zusammen mit Martin Losert (Mozarteum Salzburg) und Katarzyna Grebosz-Haring (Universität Salzburg).

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